Schmerzliche Niederlage gegen Nachwuchs-Rastafari

Die Basketballer des Eimsbütteler TV verlieren im Regionalliga-Abstiegskampf das Heimspiel gegen Rasta Vechta II mit 79:89 (44:34). Dabei sah es nach drei Vierteln nach einem wichtigen Sieg aus.

Das Entsetzen war fast greifbar in der wie immer gut gefüllten Sporthalle Hohe Weide. In stiller Trauer registrierten die rund 150 Zuschauer nach der Schlusssirene, dass ihre Basketballer vom Eimsbütteler Turnverband gegen den SC Rasta Vechta II einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gegeben hatten. 70:61 führten die Korbjäger aus dem Herzen Hamburgs nach drei Vierteln im so wichtigen Kellerduell in der Ersten Regionalliga. Doch dann ging der letzte Durchgang mit 9:28 an die Gäste, am Ende stand ein 89:79-Sieg für die Niedersachsen auf dem Scoreboard. Eine Niederlage, die weh tut. Hätten die Eimsbütteler doch nach Siegen mit dem Bundesliga-Nachwuchs gleichziehen können.

Dabei lief in der ersten Halbzeit noch alles nach Wunsch für die Mannschaft von Coach Sükran Gencay. Zwei Punkte Rückstand waren bei der ersten Pausensirene zu verschmerzen, nachdem Tyseem Lyles per Dunk zum 20:22 verkürzt hatte. Auf der Gegenseite deutete bei Vechta bereits Jungstar Luc van Slooten mit sieben Punkten in Folge (22 insgesamt) – darunter einer von insgesamt fünf erfolgreichen Dreiern (bei 13 Versuchen) sein großes Potenzial an. Der 16-Jährige Jugend-Nationalspieler konnte diesmal zum Unglück des ETV in der Regionalliga wirbeln, weil das Bundesliga-Team von Rasta wegen des Länderspielfensters spielfrei hatte.

Doch auch der wurfstarke Forward konnte nicht verhindern, dass das zweite Viertel eindeutig den Gastgebern gehörte. Mit einem Fastbreak-Korbleger brachte Tyseem den ETV nach knapp vier Minuten Spielzeit wieder in Führung (32:31), ein Freiwurf und ein Treffer von Downtown des US-Amerikaners sowie vier Punkte von Vid Uzkuraitis, der nach seiner Verletzungspause ein sehr gutes Spiel machte, ließen den Vorsprung auf satte neun Punkte (40:31) anwachsen. Ein Rebound hinten und ein Layup vorne von Marcel Hoppe brachten das 44:34 zur Halbzeitpause. Der Flügelspieler war dann auch mit sieben Punkten im dritten Spielabschnitt maßgeblich daran beteiligt, dass der Vorsprung des ETV weiter hielt. Mit einem Neun-Punkte-Vorteil ging man ins letzte Viertel und es schien, als sollte es das Basketball-Schicksal wirklich gut meinen mit den Regionalliga-Aufsteigern.

Doch das muss man bekanntermaßen manchmal auch selber in die Hand nehmen. Leider entglitt es den Eimsbüttelern an diesem Sonntag aus den Fingern. Vorne fiel nichts mehr, hinten wurden die Schleusen geöffnet, der Vorsprung schrumpfte unaufhörlich. Als dann Jungstar van Slooten aus dem Fastbreak heraus per Dreier zum 75:78 traf, nahm das erwähnte Schicksal endgültig seinen unschönen Lauf.

„Das war wirklich sehr enttäuschend. Es war eine mentale Geschichte, der Kopf spielte eine große Rolle. Und wir konnten in den letzten Wochen wegen Krankheit und Verletzungen nicht so trainieren, wie es vielleicht nötig gewesen wäre“, urteilte Coach Süki nach dem Spiel. Mit ein bisschen Abstand hatte sie aber ihren Mut wiedergefunden: „Wir werden nicht aufgeben. Es sind noch genug Partien zu spielen und in der Rückrunde können wir hoffentlich von den Erfahrungen profitieren, die wir jetzt in der Hinrunde machen.“

Das letzte und sehr wichtige Spiel in der Hinrunde bestreiten die Herren am 16.12.2018 in der Sporthalle Hohe Weide um 16 Uhr gegen die BBC Rendsburg Twisters und hoffen wieder auf zahlreiche Unterstützung!

Punkte: Tyseem Lyles 23, Vidmantas Uzkuraitis 18, Marcel Hoppe 14

Rebounds: Uzkuraitis 9, Lyles 8, Vladimir Migunov 5

Assists: Uzkuraitis 8

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Dramatisches Wiedersehen mit einem alten Bekannten

Die Regionalliga-Basketballer des Eimsbütteler TV verlieren beim Gastspiel vom Ex-ETVer Mubarak Salami 78:81 gegen die TSV Neustadt temps Shooters. Dabei wird ihnen am Ende eines dramatischen Spiels neben dem fehlenden Quäntchen Glück ausgerechnet ihre Fairness zum Verhängnis.

Fouls, das wissen die Kenner, sind im Basketball oft ein legitimes taktisches Mittel. Umso ärgerlicher, wenn man es nicht nutzen kann. Genau so erging es den Korbjägern des Eimsbütteler TV im Heimspiel gegen die TSV Neustadt temps Shooters, das vor gut 200 Zuschauern trotz großen Kampfes mit 78:81 (16:19/31:39/55:58) verloren ging. Denn als die Hamburger in der Schlussphase ihren Gegner mit taktischen Fouls an die Freiwurflinie und damit zu möglichen Fehlwürfen zwingen wollten, hatten sie zuvor schlicht zu wenig davon gesammelt. So gingen wertvolle Sekunden verloren und die Punkte schließlich an den Regionalliga-Vizemeister aus der Region Hannover. Und das, obwohl die Aufsteiger wie immer ihr Herz auf dem Feld gelassen hatten.

Ohne den am Oberschenkel verletzten Vid Uzkuraitis lastete im so wichtigen Spiel eine tonnenschwere Last auf den Schultern von Guard-Kollege Tyseem Lyles. Der kleine Aufbauspieler mit dem großen Kämpferherz trug diese unter den Augen von Hamburg-Towers-Profi Rene Kindzeka in bewundernswerter Manier. Der 26-Jährige aus Brooklyn/New York wurde am Ende mit 33 Punkten (Wurfquote 14/32) bester Werfer, mit acht Assists bester Vorlagengeber sowie mit neun Abprallern (zusammen mit Leonard Eckmann) bester ETV-Rebounder. „Wir hätten Vid heute gut gebrauchen können“, sagte der US-Amerikaner nach dem Spiel so bescheiden wie treffend.

Schon im ersten Viertel deutete sich an, was den Basketballern aus dem Herzen Hamburgs zum Verhängnis werden könnte: Ballverluste. Zu oft ging gerade im Aufbauspiel die Kugel verloren, am Ende standen 19 BV (bei Neustadt allerdings sogar 23) auf dem Statistikbogen – eindeutig zu viel. Trotz neun Zählern von Lyles hieß es nach Durchgang eins 19:16 für die favorisierten Gäste aus Neustadt am Rübenberge.

Im zweiten Viertel folgte der Auftritt eines alten Bekannten an der Hohen Weide: Mubarak Salami. Der frühere Zögling von ETV-Coach Sükran Gencay, einst bei den Hamburg Sharks eine Attraktion in der NBBL, stopfte bei einem Fastbreak den Ball trotz Fouls in den Korb und brachte Neustadt mit dem folgenden Freiwurf 28:20 in Führung. Kurz darauf betrug der Vorsprung der Gäste gar zwölf Punkte (37:25), doch Fabian Paetsch brachte in der Schlusssekunde mit zwei verwandelten Freiwürfe zum 31:39 den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich.

In Durchgang drei startete dann die große Aufholjagd der ETV-Korbjäger. Und die fand vor allem unter dem Korb statt. Dort wirbelten Sergej Tittel, Vladimir Migunov, Kapitän Jan-Hendrik Gust und Leo „Energizer“ Eckmann und waren hauptverantwortlich für insgesamt 40 Punkte in the Paint (bei nur 18 der Neustädter). Nur noch drei Punkte betrug das Minus (55:58), nachdem weitere Ballverluste und Unkonzentriertheit sogar die Chance zum Ausgleich verbaut hatten.

Der (oder gar noch mehr) sollte auch im Schlussabschnitt nicht mehr gelingen. 74:75 hieß es gut eine Minute vor Schluss nach vier Tyseem-Punkten in Folge. Doch besiegelten ein Dreier und zwei Freiwürfe (einer davon mit viel Glück) des Amerikaners Brandon Roberts – bis dato eher ein Fahrkarten-König – das Schicksal der Gastgeber. Die liegen mit nunmehr 3 Siegen/7Niederlagen weiter auf dem vorletzten Platz der Ersten Regionalliga, dürfen aber trotzdem seit dem Wochenende wieder etwas mehr auf den Klassenerhalt hoffen: Denn: Die Cuxhaven Baskets haben einen Insolvenzantrag gestellt und stehen damit eventuell als erster Absteiger der laufenden Saison fest.

Punkte: Tyseem Lyles 33, Marcel Hoppe 13, Sergej Tittel, Jan-Hendrik Gust je 9

Rebounds: Lyles und Leonard Eckmann je 9, Fabian Paetsch 5, Hoppe und Tittel je 4

Assists: Lyles 8, Eckmann, Tittel und Gust je 2

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Erst Stotter-Start, dann Derby-Jubel

Die Basketballer des Eimsbütteler TV feiern im ersten Regionalliga-Derby gegen die TSG Bergedorf einen 68:52-Sieg – und das nach einem komplett verschlafenen ersten Viertel.

Was haben Fußball, Handball, Basketball oder Eishockey gemeinsam? Richtig: Derby-Siege sind am schönsten! Erst recht, wenn sie so ausfallen wie das 68:52 (28:30) der ETV-Basketballer in der Ersten Regionalliga gegen die TSG Bergedorf. Knapp 300 Zuschauer in der Sporthalle Hohe Weide, unter ihnen der ETV-Vorsitzende Frank Fechner als Dauergast, sollten am Ende – so sie es denn mit den Gastgebern hielten – ihr Kommen nicht bereut haben. Denn sie sahen einen Spielverlauf, den selbst erfahrene Basketball-Experten so selten erlebt haben.

Mit einem Totalschaden im ersten Viertel schienen sich die Eimsbütteler Aufsteiger das ganze Spiel kaputt gemacht zu haben: Es hakte hier, es knarrte dort, nur Fabian Paetsch gelang ein Korberfolg  – 2:21 (!) hieß es nach Durchgang eins. Ein echter Stotter-Start. „Die Jungs waren zu unruhig im Angriff, wollten zu viel. Doch ich bin ganz ruhig geblieben – und es hat sich gelohnt“, resümierte Coach Sükran Gencay nach der Partie. Denn dann kam die Wende: Schritt für Schritt, Korb um Korb, Rebound um Rebound kämpften sich die Eimsbütteler heran. Den Startschuss gab Stephan Klebes von der Dreierlinie – seine einzigen drei Punkte im Spiel, aber drei enorm wichtige. Die ETV-Maschine kam in Gang. So erzielte unter anderem Vid Uzkuraitis neun seiner insgesamt 22 Punkte im zweiten Viertel, vor allem aber biss die ETV-Defense den Bergedorfer Spielfaden ab. Höhepunkt: Ein Klasse-Steal von Fabian Paetsch an der Mittellinie, der zu einem unsportlichen Foul der Gäste und zwei verwandelten Freiwürfen führte ((21:30/17 Minute). Auch Steffen Kiese, Ex-Kunstschütze der Hamburg Towers, wurde auf Seiten der Bergedorfer weitgehend abgemeldet.

So war beim Stand von 28:30 längst wieder Hoffnung auf den heiß ersehnten Derby-Sieg da. Bei Bergedorf ging nix mehr, bei Eimsbüttel (fast) alles. Knapp drei magere Minuten dauerte es noch im dritten Viertel, bis dem vielleicht besten ETV-Korbjäger an diesem Tag die Führung gelang: Leonard Eckmann, der immer wieder mit beherzten Layups und unbändigem Einsatz glänzte, sorgte mit einem Dreipunktespiel für das 31:30. Kurz vor Spielende sollte es für den Ex-Wedeler bei seiner letzten Auswechslung verdiente Ovationen geben. Da war das Spiel längst entschieden. Denn nach der 48:43-Führung machte der ETV mit einem weiteren 12:2-Lauf den Deckel drauf, das Comeback der Bergedorfer (mit 3:5 Siegen in der Tabelle als 11. nur noch knapp vor dem ETV/3:6/12.) fiel an diesem Nachmittag aus.

„Unsere Jungs haben sich wohl nach dem ersten Viertel zu sicher gefühlt und sich von den jüngeren Eimsbüttelern den Schneid abkaufen lassen“, sagte nach dem Spiel einer, der es wissen muss: Boris Schmidt, Präsident des Hamburger Basketball-Verbandes und Vorsitzender der TSG Bergedorf in Personalunion. Der langjährige Bundesliga-Spitzenschiedsrichter war ohnehin voll des Lobes über die Entwicklung des ETV-Basketballs: „Es ist wirklich toll, was hier in den letzten Jahren auf die Beine gestellt wurde.“ Und noch ein anderer früherer Erstligaakteur war Zeuge des Derby-Triumphes in der pickepacke vollen Halle: Björn Meyer-Schomann (mehr als 200 Bundesligaspiele für Braunschweig, Bayreuth, Rhöndorf und die Hamburg Tigers), der jetzt in Hamburg als Anwalt arbeitet. Er wusste, wer eigentlich die Wende herbeigeführt hatte: „Ich bin erst nach dem ersten Viertel gekommen. Ist ja wohl klar, wer hier der Glücksbringer war“, meinte der 48-Jährige mit einem Augenzwinkern. (cj)

Punkte: Vidmantas Uzkuraitis (22), Tyseem Lyles (16), Leonard Eckmann (9)

Rebounds: Uzkuraitis (13), Lyles und Eckmann (je 7), Sergej Tittel (6)

Steals: Uzkuraitis und Eckmann (je 4), Tittel und Fabian Pätsch (je 3)

Blocks: Lyles (3), Uzkuraitis, Tittel und Jan-Hendrik Gust (je 2)

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In der neuen Liga angekommen

Die Basketballer des Eimsbütteler TV feiern mit 105:77 über die TSG Westerstede den ersten „richtigen“ Heimsieg in der Ersten Regionalliga und brennen dabei in der zweiten Halbzeit ein echtes Feuerwerk ab.

Gibt es so etwas wie einen Pflichtsieg für einen Liga-Neuling? Wenn man in der Liga bleiben will, schon. Genau das wollen die Korbjäger des ETV, die gerade dabei sind, sich in der Ersten Regionalliga zu akklimatisieren. Nun sind sie einen Schritt weiter: Mit einem 105:77 (42:44) über die TSG Westerstede (bei Oldenburg) wurde nicht nur der erste „richtige“ Heimsieg an der Hohen Weide gefeiert, sondern auch ein Statement gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten abgegeben. Mit einer Bilanz von nunmehr 2:5 kletterten die Hamburger zwei Plätze auf Rang 13 und überholten nicht nur ihren Gegner, sondern auch die zweite Mannschaft von ALBA Berlin.

Zugegeben: Die Aufgabe gegen die nur mit sieben Spielern angereisten Gäste aus dem Ammerland schien nicht unlösbar, doch auch so ein Spiel will erst mal gewonnen werden. Unbedingt sollte vor knapp 100 Zuschauern der erste Triumph in der Hohen Weide her. Zur Erinnerung: Das 88:80 über Königs Wusterhausen – der erste ETV-Erfolg in der Regionalliga überhaupt – gab’s eine Woche zuvor in der Ausweichhalle Budapester Straße. Doch von alleine geht nichts, auch nicht gegen einen dezimierten Gegner, bei denen einige Talente in der Pro B für die Baskets Juniors Oldenburg unterwegs waren. So wurde das erste Viertel trotz eines gut aufgelegten Fabian Paetsch (2 Dreier) zu einer zähen Angelegenheit. Immerhin: Zwei erfolgreiche Freiwürfe von Stephan Klebes brachten zur Pause den 24:24-Ausgleich.

Auch im zweiten Abschnitt biss die ETV-Defense noch nicht richtig zu, die Westersteder blieben im Spiel. Dass die Erste Regionalliga auch wehtun kann, erfuhr Marcel Hoppe, als er bei einem gegnerischen Dunking mit Foul fröhlich mit aufs Poster genommen wurde. Ein eventuell aufkommendes Trauma bekämpfte der Dreierexperte aber schon im nächsten Angriff erfolgreich mit einem Treffer von Downtown. Ein Dreier-Buzzerbeater vom blendend aufgelegten Tyseem Lyles verkürzte den Rückstand auf zwei Punkte zur Pause (42:44).

Und dann ging es rund unter dem Gästekorb: Zwar kassierten die ETV-Korbjäger noch drei Sekunden nach dem Einwurf zwei schnelle Punkte, doch das sollten die letzten für lange Zeit bleiben. Die Defense wurde forciert, der Rebound angeführt durch Jan Gust und Leonard Eckmann klappte und vorne funktionierte das Passing Game auf bislang unerreichtem Niveau. So glänzte Vidmantas Uzkuraitis unter anderem auch mit 9 Assists. Ein 17:0-Lauf brachte die Vorentscheidung, beim 77:52 vor dem letzten Viertel war der Drops gelutscht, das Ding gegessen, die fette Lady hatte gesungen. 35 Punkte in einem Viertel bedeuteten zugleich Rekord für den ETV in der neuen Liga.

Der Rest war dann Formsache, doch das Tempo wurde weiter hoch gehalten. Auch im Schlussabschnitt wurden 28 Punkte aufgelegt, nur beim berühmten Hunderter wollte keiner so recht ran. Schließlich erbarmte sich Tyseem mit einem Korbleger, der Rest war Jubel und die Erkenntnis: Wir sind endgültig in der neuen Liga angekommen. Coach Süki freute sich hinterher nicht nur über das gute Passspiel ihrer Jungs: „Yes, endlich mal unter 80 Punkte!“, jubelte sie angesichts eines endlich ansehnlichen Verteidigungshaushaltes. Die Defense dürfte auch am kommenden Samstag beim ASC Göttingen gefordert sein, ehe am 4. November um 16h das Lokalderby gegen Bergedorf an der Hohen Weide wartet.

Topscorer: Tyseem Lyles (30), Vidmantas Uzkuraitis (23), Marcel Hoppe (16), Leonard Eckmann (13)

Rebounds: Jan-Hendrik Gust (8), Leonard Eckmann (7), Vidmantas Uzkuraitis (6)

Assists: Vidmantas Uzkuraitis (9), Fabian Paetsch (4)

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