In der neuen Liga angekommen

Die Basketballer des Eimsbütteler TV feiern mit 105:77 über die TSG Westerstede den ersten „richtigen“ Heimsieg in der Ersten Regionalliga und brennen dabei in der zweiten Halbzeit ein echtes Feuerwerk ab.

Gibt es so etwas wie einen Pflichtsieg für einen Liga-Neuling? Wenn man in der Liga bleiben will, schon. Genau das wollen die Korbjäger des ETV, die gerade dabei sind, sich in der Ersten Regionalliga zu akklimatisieren. Nun sind sie einen Schritt weiter: Mit einem 105:77 (42:44) über die TSG Westerstede (bei Oldenburg) wurde nicht nur der erste „richtige“ Heimsieg an der Hohen Weide gefeiert, sondern auch ein Statement gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten abgegeben. Mit einer Bilanz von nunmehr 2:5 kletterten die Hamburger zwei Plätze auf Rang 13 und überholten nicht nur ihren Gegner, sondern auch die zweite Mannschaft von ALBA Berlin.

Zugegeben: Die Aufgabe gegen die nur mit sieben Spielern angereisten Gäste aus dem Ammerland schien nicht unlösbar, doch auch so ein Spiel will erst mal gewonnen werden. Unbedingt sollte vor knapp 100 Zuschauern der erste Triumph in der Hohen Weide her. Zur Erinnerung: Das 88:80 über Königs Wusterhausen – der erste ETV-Erfolg in der Regionalliga überhaupt – gab’s eine Woche zuvor in der Ausweichhalle Budapester Straße. Doch von alleine geht nichts, auch nicht gegen einen dezimierten Gegner, bei denen einige Talente in der Pro B für die Baskets Juniors Oldenburg unterwegs waren. So wurde das erste Viertel trotz eines gut aufgelegten Fabian Paetsch (2 Dreier) zu einer zähen Angelegenheit. Immerhin: Zwei erfolgreiche Freiwürfe von Stephan Klebes brachten zur Pause den 24:24-Ausgleich.

Auch im zweiten Abschnitt biss die ETV-Defense noch nicht richtig zu, die Westersteder blieben im Spiel. Dass die Erste Regionalliga auch wehtun kann, erfuhr Marcel Hoppe, als er bei einem gegnerischen Dunking mit Foul fröhlich mit aufs Poster genommen wurde. Ein eventuell aufkommendes Trauma bekämpfte der Dreierexperte aber schon im nächsten Angriff erfolgreich mit einem Treffer von Downtown. Ein Dreier-Buzzerbeater vom blendend aufgelegten Tyseem Lyles verkürzte den Rückstand auf zwei Punkte zur Pause (42:44).

Und dann ging es rund unter dem Gästekorb: Zwar kassierten die ETV-Korbjäger noch drei Sekunden nach dem Einwurf zwei schnelle Punkte, doch das sollten die letzten für lange Zeit bleiben. Die Defense wurde forciert, der Rebound angeführt durch Jan Gust und Leonard Eckmann klappte und vorne funktionierte das Passing Game auf bislang unerreichtem Niveau. So glänzte Vidmantas Uzkuraitis unter anderem auch mit 9 Assists. Ein 17:0-Lauf brachte die Vorentscheidung, beim 77:52 vor dem letzten Viertel war der Drops gelutscht, das Ding gegessen, die fette Lady hatte gesungen. 35 Punkte in einem Viertel bedeuteten zugleich Rekord für den ETV in der neuen Liga.

Der Rest war dann Formsache, doch das Tempo wurde weiter hoch gehalten. Auch im Schlussabschnitt wurden 28 Punkte aufgelegt, nur beim berühmten Hunderter wollte keiner so recht ran. Schließlich erbarmte sich Tyseem mit einem Korbleger, der Rest war Jubel und die Erkenntnis: Wir sind endgültig in der neuen Liga angekommen. Coach Süki freute sich hinterher nicht nur über das gute Passspiel ihrer Jungs: „Yes, endlich mal unter 80 Punkte!“, jubelte sie angesichts eines endlich ansehnlichen Verteidigungshaushaltes. Die Defense dürfte auch am kommenden Samstag beim ASC Göttingen gefordert sein, ehe am 4. November um 16h das Lokalderby gegen Bergedorf an der Hohen Weide wartet.

Topscorer: Tyseem Lyles (30), Vidmantas Uzkuraitis (23), Marcel Hoppe (16), Leonard Eckmann (13)

Rebounds: Jan-Hendrik Gust (8), Leonard Eckmann (7), Vidmantas Uzkuraitis (6)

Assists: Vidmantas Uzkuraitis (9), Fabian Paetsch (4)

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Der Knoten ist geplatzt – erster Erfolg für ETV-Korbjäger

Die Basketballer des Eimsbütteler TV feiern mit 88:80 den ersten Sieg in der 1. Regionalliga gegen das Spitzenteam WSG Königs Wusterhausen – und das auf ungewohntem Parkett.

Bämm! Da ist er: der erste Sieg in der Ersten Regionalliga! Mit 88:80 (45:39) im Heimspiel gegen die WSG Königs Wusterhausen gab’s für die Aufsteiger vom Eimsbütteler TV endlich was zu feiern. Ein überraschender Erfolg, lagen die Red Dragons aus Brandenburg doch vor der Partie mit drei Siegen und nur einer Niederlage auf Platz zwei – und der ETV nach fünf Niederlagen in fünf Spielen am Tabellenende. Es war ein sehr spannendes Spiel mit insgesamt 13 (!) Führungswechseln und hohen Wurfquoten, dass den gut 100 Zuschauern einiges bieten sollte.

Gespielt wurde auf ungewohntem Parkett in Kieznähe in der Budapester Straße – eine Tanzveranstaltung in der Heimhalle Hohe Weide machte es nötig. Eine ziemlich große logistische Herausforderung, doch offenbar (zunächst) kein Problem für die ETV-Korbjäger. Marcel Hoppe und Vidmantas Uzkuraitis schraubten flott drei Dreier zu einer 9:4-Führung rein, doch danach kam erst mal nicht mehr viel. Ein 18:4-Run der Wusterhauser verschaffte ihnen ein 25:19 zur ersten Viertelpause.

Doch dann zog die Defense der Gastgeber an. Nur 16 Punkte ließen sie im zweiten Viertel zu, und im Angriff flutschte es weiter. Tyseem Lyles (22 Punkte, 10 (!) Rebounds) gab mit einem schnellen Zweier das Signal, Vid Uzkuraitis drehte mit acht Punkten auf und Fabian Paetsch setzte mit einem Dreier den Schlusspunkt unter ein furioses Viertel – mit einer 45:39-Führung ging es in die Pause. Sieben von neun Eimsbütteler Würfen von Downtown hatten bis dato ihr Ziel gefunden.

Im dritten Durchgang jedoch drehte sich abermals das Blatt. In der Offense wollte nur noch wenig gelingen (12 Punkte), die Red Dragons schienen doch ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden und gingen mit einem Zweipunkte-Vorsprung beim 59:57 ins letzte und entscheidende Viertel. Und während der ETV in den bisherigen Spielen seine Pace nicht bis zum Ende durchhalten konnte, gab es diesmal kein Halten in der Crunchtime. Satte 31 Zähler brachte das Team von Chefcoach Sükran Gencay aufs Scoreboard, davon 13 (bei 15 Versuchen) von der Freiwurflinie. Ein starkes Spiel insbesondere in der Defense machten auch Leonard Eckmann und Stephan Klebes auf den großen Positionen. Ein bisschen Glück war auch dabei: Die Red Dragons mussten  in der Schlussphase kurz auf ihren Topwerfer Cory Hollaman, (21 Punkte) nach einem Zusammenprall mit einer unschönen Mundverletzung, verzichten.

„Ich freue mich sehr für die Jungs, dass sie sich endlich belohnt haben. Wir haben in den vergangenen Tagen viel über unsere Niederlagen und die Gründe dafür geredet, heute haben wir eine konstantere Leistung bis zum Ende zeigen können, vor allem in der Defense“, analysierte Coach Süki die Partie. Schon am nächsten Sonntag gibt es die Chance für die nächste Siegesfeier. Dann kommt die TSG Westerstede in die gewohnte Heimstätte an der Hohen Weide, wo es sich inzwischen ausgetanzt hat. Die Chancen stehen nicht schlecht: Die Niedersachsen feierten zwar auch gerade erst ihren ersten Saisonsieg (78:76 gegen Cuxhaven), stehen aber mit einer Bilanz von 1:4 direkt vor den Hamburgern (1:5).

Topscorer: Vid Uzkuraitis (27), Tyseem Lyles (22), Marcel Hoppe (18)

Rebounds: Tyseem Lyles (10), Leonard Eckmann (8)Assists: Tyseem Lyles (5), Leonard Eckmann (3)

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Verdorbene Einheitsfeier

Auch am Tag der deutschen Einheit gab es für die Basketballer des Eimsbütteler TV in der 1. Regionalliga leider nichts zu feiern: 85:93 gegen Wolmirstedt.

Es war alles bereit für die erste fette Siegesparty: Ein gemütlicher Feiertag zur deutschen Einheit, dazu passend ein Gegner aus den neuen Bundesländern und sogar die lang ersehnte Spielberechtigung von US-Neuzugang Tyseem Lyles lag vor. Doch leider wurden die Baskets Wolmirstedt aus der Nähe von Magdeburg für die Eimsbütteler Regionalliga-Basketballer zum Partycrasher: 85:93 (22:22; 44:48; 55:72) lautete das fast identische Ergebnis nach dem 86:93 im ersten Heimspiel gegen die Baskets Hannover-Langenhagen.

Los ging’s vor 150 Zuschauern in der Halle Hohe Weide mit viel Energie und einem lockeren Händchen von Tyseem von der Dreierlinie: Dreimal traf der 26-Jährige aus Brooklyn von Downtown im ersten Spielviertel. Leider deutete bei den Gästen aus Sachsen-Anhalt Ex-Profi Dino Erceg schon mal an, dass er Lust hatte auf die Rolle des Spielverderbers: ein paar nette Moves unterm Korb, ein ein paar Threeballs und zehn Punkte (26 am Ende) waren seine Visitenkarte. Mit 22:22 ging es in die erste Pause.

Auch in Abschnitt zwei hielten die ETV-Korbjäger bestens mit: Ein Dreier von Vid Uzkuraitis eröffnete das Viertel, auch Marcel Hoppe und der Rest der Rot-Weißen fanden mehr und mehr ihren Rhythmus. Leider aber deutete sich auf der Gegenseite schon an, dass zu viele Stopps fehlten: 26 eingefangene Punkte bedeuteten einen knappen Vierpunkte-Rückstand zur Halbzeit (44:48).

Und dann ging so gut wie gar nichts mehr. Das Inside-Game wurde komplett vernachlässigt, das Heil allein in Würfen von außen gesucht und hinten weiter zu nachlässig verteidigt und gereboundet (32:45 Gesamtverhältnis am Ende). Beim Stand von 55:72 war die Vorentscheidung gefallen. Dachten zumindest alle. Doch dann biss die Eimsbütteler Defense plötzlich wieder zu und der Backcourt drehte noch mal auf: Beim Stand von 77:86 knapp drei Minuten vor Schluss keimte wieder etwas Hoffnung auf – die sich allerdings nicht erfüllen sollte.

Zweistellig für den ETV scorten: Tyseem Lyles (27Pkt), Vidmantas Uzkuraitis (21Pkt), Marcel Hoppe(17Pkt) sowie Jan Gust (10Pkt)

„Es hat wieder vor allem an der Defense gehapert“, so das Urteil von Chefcoach Sükran Gencay nach dem Spiel. „Wenn man 93 Punkte einfängt, muss man halt mindestens 94 machen, um zu gewinnen. Und das ist schwierig.“ Stimmt, vor allem gegen einen solchen Gegner, der mit dem genannten Erceg (früher in Finnlands Erster Liga aktiv), dem Regionalliga-Topscorer der vergangenen Saison, Garret Jefferson (kam aus Rendsburg), und dem neuen Trainer Ralf Rehberger (führte die Rostock Seawolves zum Aufstieg in die Pro A) mächtig aufgerüstet hat. „Und wir haben auch ein bisschen Pech mit dem Spielplan, da wir gegen viele starke Gegner zuerst spielen“, bemerkte Gencay. „Ein Sieg wäre so wichtig für den Kopf, fürs Selbstvertrauen.“

Die nächsten Aufgaben werden indes nicht leichter: Am 6. Oktober geht es nach Cuxhaven zu den dortigen Baskets, die bereits beim Vorbereitungsturnier vor einigen Wochen ihre Klasse zeigten. Es folgt das Heimspiel am 14. Oktober, 16 Uhr gegen die WSG Königs Wusterhausen (Achtung: Spielort Budapester Straße), die zuletzt in Wolmirstedt 76:69 gewann.

Tyseem Lyles

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Heimpremiere ohne Happy End

Die Basketballer des Eimsbütteler TV verlieren ihr erstes Heimspiel in der 1. Regionalliga nach großem Kampf gegen Hannover mit 86:93.

Klasse gekämpft, stark gespielt – doch am Ende hat es nicht ganz gereicht: Die Basketball-Herren des Eimsbütteler TV haben in ihrer ersten Saison in der 1. Regionalliga auch ihr zweites Spiel verloren. Allerdings gab es zur Heimpremiere beim 86:93 (23:26; 52:48; 69:75) gegen die MTB Baskets Hannover-Langenhagen eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem 67:91 zum Auftakt bei den Aschersleben Tigers. Vor allem in der ersten Halbzeit bot das Team von Trainerin Sükran Gencay dem Mitaufsteiger Paroli, ehe im zweiten Durchgang die Konstanz, ein wenig Glück und auch die nötige Erfahrung fehlte.

Rund 230 Zuschauer hatten am Sonntag den Weg in die pickepacke volle Sporthalle Hohe Weide gefunden, darunter auch ETV-Vereinschef Frank Fechner und weitere Vorstandskollegen. Sie sahen eine ausgeglichene Anfangsphase, in der auf Seiten der Hamburger vor allem Vladimir Migunov (13 Punkte insgesamt) und ETV-Topscorer Marcel Hoppe (20 Zähler) Akzente setzten. Höhepunkt war ein sogenanntes Vierpunktespiel (getroffener Dreier plus Foul mit Bonusfreiwurf) des 20-Jährigen, der insgesamt vier seiner acht Dreipunktewürfe versenkte. Im zweiten Viertel übernahm dann Point Guard Vidmantas Uzkuraitis das Kommando, der neun seiner insgesamt 18 Punkte in diesem Spielabschnitt erzielte. Mit einer 52:48-Führung für die Gastgeber ging es in die Pause – die auch drei Punkte höher hätte ausfallen können, hätte nicht Hannovers Topwerfer Arthur Zaletsky (22) noch einen Buzzerbeater aus der eigenen Hälfte versenkt.

Leider aus Sicht der Gastgeber folgte direkt nach der Wiederaufnahme der Partie die schwächste Phase der Eimsbütteler. Sie ließen einen 9:0-Lauf der Hannoveraner zum 52:57 zu – ein Rückstand, von dem sie sich nicht mehr erholten sollten. Zwar brachten große Kampfkraft, ein paar tolle Blocks unter dem eigenen Korb und als Highlight zwei Dreier von Enrico Riebel und Hoppe noch mal eine 78:77-Führung, die aber wenige Minuten später wieder verspielt war. Beide Teams verloren schließlich in der Schlussphase ihre Denker und Lenker: der ETV Uzkuraitis durch das 5. Foul, die MTB Baskets den Amerikaner Maurice „Snoop“ Williams durch eine Knieverletzung.

„Ich bin trotzdem zufrieden mit den Jungs, sie haben sich toll geschlagen. Ein paar Kleinigkeiten haben am Ende den Ausschlag gegeben. Gegen solche Gegner wie Hannover können wir durchaus gewinnen“, sagte die frischgebackene B-Lizenztrainerin Gencay nach der Schlusssirene. Die 32-Jährige war auch der Grund, warum die Heimpremiere der ETV-Korbjäger von einer TV-Kamera des NDR begleitet wurde. Eine Kurz-Doku über sie wird voraussichtlich am 5. Oktober um 18.45 Uhr im Vorabendmagazin DAS! zu sehen sein.

Die nächste Aufgabe auf die ETV-Herren wartet am 30. September mit dem Auswärtsspiel bei ALBA Berlin II, das nächste Heimspiel folgt am Mittwoch, den 3. Oktober um 16 Uhr gegen die SBB Baskets Wolmirstedt. (cj)

Marcel Hoppe
Vladimir Migunov

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1.RLN: Vorbereitung, Saisonauftakt und erstes Heimspiel für die 1. Herren!

Eine lange und intensive Vorbereitungszeit mit zahlreichen Testspielen und Turnieren für die Eimsbütteler Basketballer ist offiziell beendet, denn am Samstag den 15.09.2018 stand in Aschersleben bereits das erste Spiel von insgesamt 28 Saisonspielen in der 1. Regionalliga Nord auf dem Programm.
Die Mannschaft hat eine sehr gute Vorbereitung absolviert und konnte auch in Testspielen gegen starke Gegner überzeugen. Alle Neuzugänge sind menschlich sowie sportlich bestens integriert und auch die Verstärkung für Head Coach Sükran Gencay durch Assistant Coach Hussen Al Rifai und Teammanager Moritz Heisler  trägt bereits Früchte. Ferner haben sich erfreulicherweise im Verein sehr viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gefunden, die das Team insbesondere bei den Heimspielen unterstützen werden. Die Spieler profitieren von einem sehr viel strukturierteren und professionelleren Umfeld und bedanken sich mit 100% Einsatz und Leidenschaft im Training und den Spielen.
Entsprechend motiviert und gut gelaunt wurde am Samstagmittag die weite Aufwärtsfahrt gen Osten gestartet. Obgleich einige Leistungsträger fehlten und mit Aschersleben (Vorjahresdritter) ein starker Gegner wartete, hatte sich das Team viel vorgenommen. Vor einer beeindruckenden Kulisse mit zahlreichen Zuschauern war es zunächst auch Marcel Hoppe der mit seinem erfolgreichen Dreier die Partie eröffnete und für die erste und leider letzte Führung der ETV Herren sorgte. In den nächsten Minuten waren es vor allem die Tigers, die das Spiel dominierten und insbesondere in Form von Salman Manzur (25 Punkte) immer wieder erfolgreich scoren konnten. Die ETV Herren wirkten in den ersten zwanzig Minuten noch etwas unkonzentriert und es gelang dem Team nicht die eigenen Stärken auszuspielen. Es ging daher mit einem deutlichen Rückstand (-21 Punkte) in die Kabine und doch war der Mannschaft klar, dass sie sich in das Spiel zurück kämpfen wollte. In der Offense sollte der Ball mehr bewegt werden und viel mehr die Penetration zum Korb erfolgen. Ferner war ein Ziel den Gegner mehr unter Druck zu setzen und weniger Fastbreak Punkte zu kassieren. In der zweiten Halbzeit zeigten die Eimsbütteler tatsächlich ein anderes Gesicht und es gestaltete sich ein Spiel auf Augenhöhe. Vor allem Sergej Tittel, der am Ende mit 18 Punkten und 11 Rebounds zum Topscorer avancieren sollte, nahm sein Herz in die Hand und zog immer wieder erfolgreich zum Korb. Auch wenn das dritte Viertel knapp gewonnen werden konnte und die Eimsbütteler sich immer wieder aufbäumten, konnte eine entscheidende Aufholjagd nicht mehr gestartet werden. Endstand 67:91 aus Eimsbütteler Sicht. Ein zunächst ernüchterndes Ergebnis vor allem, weil sich Alle einig waren, dass in diesem Spiel mehr drin gewesen ist. Dennoch überwiegt die positive Erkenntnis, dass sich die Mannschaft nach dem deutlichen Rückstand nicht hängen gelassen und in der zweiten Halbzeit eine gute Teamleistung gezeigt hat. Der Fokus gilt nun in Gänze dem ersten Heimspiel am Sonntag den 23.09.2018 um 16h in der heimischen Sporthalle Hohe Weide gegen die MTB Baskets Hannover. Das Team freut sich über lautstarke Unterstützung und wird 120% geben! Dauerkarten (Erwachsene 40€ / Ermäßigt 20€) sowie Tickets (Erwachsene 4€ / Ermäßigt 2€) wird es vor Ort an der Kasse geben. Auch für das leibliche Wohl vor Ort ist gesorgt!
Abschließend an dieser Stelle einen großen Dank an die gesamte Ascherslebener Organisation, die in jeder Hinsicht sehr angenehm und professionell gewesen ist. Außerdem wünschen wir dem Aufbauspieler, der sich zu Beginn des zweiten Viertels unglücklich verletzt hat, eine gute Besserung und baldige Genesung.

Sergej Tittel

1. Regionalliga Basketball
WIR SIND DABEI!

Nach zahlreichen internen Gesprächen und Diskussionen ist die finale Entscheidung gefallen: Die 1. Herrenmannschaft aus Eimsbüttel wird nächste Saison erstmalig in der 1. Regionalliga Nord auf Körbejagd gehen. Vid und seine Teamkameraden freuen sich auf die große Herausforderung und werden die Vorbereitungsphase bestmöglich nutzen, um zum Saisonstart am 15.09.18 in Aschersleben ready zu sein! Bis auf den (einzigen) Nachbarn aus Bergedorf werden die Eimsbütteler in der neuen Liga auf unbekannte Gegner aus dem gesamten norddeutschen Raum treffen. Mit dabei sind:

ALBA Berlin
ASC 46 Göttingen
Aschersleben Tigers
Baskets Wolmirstedt
BBC Rendsburg Twisters
Rot-Weiss Cuxhaven
RSV Eintracht Stahnsdorf
SC Rasta Vechta
Sportclub Langenhagen
TSG Bergedorf 
TSG Westerstede
TSV Neustadt temps Shooters
VfL Stade
WSG Königs Wusterhausen

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Weitere Informationen und Updates zu den 1. Herren folgen in Kürze.

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