ETV Basketballer verlieren Meister-Prüfung beim Hallen-Check

Hamburg, 16. September 2020 Die Basketballer des Eimsbütteler TV haben ihr zweites Vorbereitungsspiel auf die Mitte Oktober beginnende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB verloren. Allerdings war der Gegner des Aufsteigers nicht irgendwer: Gegen den amtierenden Meister Itzehoe Eagles gab es ein 66:89 (28:44).

 

Für die Basketballer des Eimsbütteler TV, Aufsteiger in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB, rückt der Saisonauftakt Mitte Oktober immer mehr in den Fokus. Gut drei Wochen nach Trainingsbeginn testeten die Hamburger ihre Form gegen ihren nördlichen Nachbarn, die Itzehoe Eagles. Nach regulären 40 Spielminuten noch ohne Zuschauer gab es ein 66:89 (28:44) gegen den amtierenden Meister, der auf sein Aufstiegsrecht im Sommer verzichtet hatte. Gleichzeitig war die Partie unter Corona-Hygienebedingungen für den ETV ein erster Check der neue Spielstätte im Stadtteil Wandsbek, wo vor rund 20 Jahren die Hamburg Tigers den Aufstieg in die Erste Liga feierten.

Einer, der die Halle von damals sehr gut kennt, war diesmal beim Gegner an der Seitenlinie dabei: Eagles-Headcoach Patrick Elzie. „Es ist wirklich schön, mal wieder hier zu sein“, sagte der 59-Jährige, der einst in Hamburg als Spieler, Trainer und Manager tätig war. Schön war für ihn auch, was er zu Beginn von seiner Mannschaft zu sehen bekam: eine aggressive Defense plus eine gute Trefferquote, machte zusammen eine 27:11-Führung der Gäste nach dem ersten Viertel. Im zweiten Durchgang fingen sich jedoch die Gastgeber, bei denen mit Ex-Hamburg-Towers-Kapitän Will Barnes, Mubarak Salami (TKS 49ers Stahnsdorf) und Abdulai Abaker (TSV Neustadt Temps Shooters) drei Neuzugänge im Kader standen. Vor allem unter dem eigenen Korb hielten die Eimsbütteler nun besser dagegen.

Kurz nach der großen Pause verkürzte das Team von Headcoach Sükran Gencay, höchstklassige Trainerin einer Basketball-Herrenmannschaft in Deutschland, sogar mit einem 7:0-Lauf den Rückstand auf zwölf Punkte (35:47), ehe jedoch der Meister aus Schleswig-Holstein wieder für klare Verhältnisse sorgte und vor allem dank der besseren Quote aus dem Dreierland (34,5 gegenüber 15,4 Prozent) einen letztendlich hochverdienten Sieg sicherte. Während bei den Eagles wie gewohnt die Stützen Marko Boksic (27 Punkte/8 Rebounds) und Chris Hooper (14/8) überzeugten, sammelten beim ETV Vidmantas Uzkuraitis und Salami (je 17 Zähler) die meisten Punkte. Die beiden prominentesten Neuzugänge blieben indes eher unauffällig: Ex-Tower Barnes (10) fand erst am Ende mit zwei verwandelten Dreiern seinen Rhythmus, Achmadschah Zazai (Ex-Publikumsliebling bei den Towers) schied mit Oberschenkelproblemen Mitte des zweiten Viertels aus.

Der ETV startet am 18. Oktober bei den BSW Sixers in seine erste Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Am Sonntag, den 25. Oktober um 16 Uhr folgt das erste Heimspiel gegen die EN Baskets Schwelm (der Dauerkartenverkauf hat begonnen), vermutlich mit einer Zuschauerkapazität von rund 400 Fans. Die Itzehoe Eagles empfangen zum Auftakt am 17. Oktober im Heimspiel die RheinStars Köln.

Die Stimmen der Headcoaches:

Sükran Gencay (Eimsbütteler TV): „Wir haben relativ viele Neue, ein anderes Gefüge als letztes Jahr, und dadurch auch andere Rollenverteilungen. Basketballerisch lief nicht alles perfekt, aber wir sind als Team aufgetreten. Wir waren eine Mannschaft, das war gut. Der Gegner war natürlich eine Hausnummer als Meister der vergangenen Saison, gar keine Frage. Ein echter Härtetest. Es hat zu lange gedauert, bis wir die Physis angenommen haben. Bis wir gemerkt haben, dass hier härter gearbeitet wird. Es ist noch ein weiter Weg in der Vorbereitung für uns. Zwischendurch haben wir heute ein paar Mal gesehen, wie es laufen könnte. Aber es ist eben alles neu: eine neue Liga, neue Spieler, und alle müssen ihre Rolle neu finden. Das wird einfach dauern.“

Patrick Elzie (Itzehoe Eagles): „Das war unser zweites Vorbereitungsspiel. Am Anfang haben wir sehr gut verteidigt, im zweiten Viertel waren wir zu nachlässig. Aber Eimsbüttel ist eine gute Mannschaft, die werden meiner Meinung nach nichts mit dem Abstieg zu tun haben, wenn alle Spieler fit sind. Nicht gefallen haben mir die Höhen und Tiefen, wir hatten zu viele Schwankungen in unserem Spiel. Aber nach zweieinhalb Wochen Training ist das normal, denke ich. Ich freue mich auf die Saison, wieder nach Hamburg zu kommen, gegen den ETV zu spielen und viele alte Gesichter wiederzusehen.“

Fotocredit: Julia Schäper
Fotocredit: Benjamin Lehmann
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Ex-Towers-Kapitän Will Barnes geht für ETV in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auf Korbjagd

Hamburg, 23. August 2020 – Ein alter Bekannter mit illustrem Namen feiert in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB sein Comeback: Will Barnes, in der Saison 2014/2015 erster Kapitän in der Geschichte der Hamburg Towers, geht künftig in der Hansestadt für Aufsteiger Eimsbütteler TV auf Korbjagd. Der aus Alabama stammende US-Amerikaner, der in der Towers-Premierenspielzeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit 13,8 Punkten im Schnitt zum besten Vereinswerfer avancierte, hatte seine aktive Karriere wegen anhaltender Knieprobleme eigentlich schon beendet. Nun ersetzt der 32 Jahre alte Comboguard, der gleichermaßen als Schütze und Spielgestalter fungieren kann, in Hamburg-Eimsbüttel seinen Landsmann Tyseem Lyles. Der Regionalliga-Topscorer der vergangenen Saison hat den ETV mit unbekanntem Ziel verlassen. Barnes begann nach seiner College-Zeit auf der Tennessee Technical University und der Lee University 2013 seine Deutschland-Karriere bei den Paderborn Baskets in der ProA. Dort wurde er auf Anhieb drittbester Scorer der Liga. Nach drei Jahren bei den Hamburg Towers folgten Stippvisiten beim SC Rist Wedel (ProB) und der TSG Bergedorf (Regionalliga), ehe nun die neue Herausforderung Eimsbütteler TV ansteht. „Mein Knie fühlt sich gut an. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe“, sagt Barnes, der längst in Hamburg heimisch geworden ist. Der 1,85 Meter große Rechtshänder arbeitet derzeit als selbstständiger Individualcoach – unter anderem mit Towers-Talent Justus Hollatz (19). Nun wird er als solcher auch im Nachwuchsbereich des Eimsbütteler TV tätig sein. ETV-Coach Sükran Gencay freut sich über den prominenten Neuzugang: „Toll, dass wir mit Will eine so erfahrene Führungspersönlichkeit für uns gewinnen konnten. Ich hoffe, dass er uns in der neuen Liga auf und neben dem Feld weiterhelfen kann.“
Fotocredit: MSSP – Michael Schwartz

Mit altbekanntem Schwung in die neue Liga

Die Trainingshalle ist wieder voller Leben, die Vorbereitung hat begonnen. In einer Zeit voller Unwägbarkeiten gehen die Basketballer des Eimsbütteler Turnverbandes (ETV) eine ganz besondere Herausforderung an: Nach nur zwei Jahren in der Ersten Regionalliga Nord starten die Korbjäger aus dem Herzen Hamburgs vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie in ihr erstes Jahr in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. 

Dort warten unter anderen zwei Duelle mit dem SC Rist Wedel, Kooperationspartner von Bundesligist Hamburg Towers, auf das basketballbegeisterte Publikum in Hamburg und Umgebung. Die Abenteuerreise beginnt am 18. Oktober 2020  auswärts, eine Woche später, am Sonntag, den 25. Oktober, folgt für den Aufsteiger das erste Heimspiel. Hier geht es zum Spielplan

https://www.2basketballbundesliga.de/teams/kader/565/#tab-spielplan

Den Aufstieg feierten die ETV-Basketballer am 22. März mit dem Smartphone in der Hand. Da die Saison in der Regionalliga aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen wurde, konnte Coach Sükran Gencay ihrer Mannschaft per WhatsApp die frohe Botschaft verkünden: Wir sind Meister! Ein vorzeitiger Titelgewinn ohne Sektdusche und Fanfaren, mit 19:1 Siegen jedoch mehr als verdient. Und das, nachdem die Eimsbütteler im Vorjahr als Liganeuling erst nach einer Aufholjagd in der Rückrunde den Klassenerhalt sichern konnten.

In der Meistersaison machten die Hamburger vor allem mit begeisterndem Offensivbasketball von sich reden. Mit durchschnittlich fast 88 Punkten pro Spiel jagten sie den orangefarbenen Lederball mit Abstand am häufigsten durchs Netz. Hauptverantwortlich dafür waren in einer gut geölten Angriffsmaschinerie vor allem drei Spieler: Der Amerikaner Tyseem Lyles avancierte mit 25,8 Zählern pro Partie zum klaren Topscorer der Liga, mit dem ehemaligen litauischen Erstligaprofi Vidmantas Uzkuraitis (22,0/Platz 4) und dem Dreierspezialisten Marcel Hoppe (15,9) landeten zwei weitere ETV-Korbjäger in den Top Ten.

Während Routinier Uzkuraitis (35) und Youngster Hoppe (22) den Hamburgern auch in der ProB die Treue halten, verlässt der aus Brooklyn/New York stammende Lyles (25) nach zwei erfolgreichen Jahren den ETV mit noch unbekanntem Ziel. Die Suche nach adäquatem Ersatz verläuft vielversprechend, eine Vollzugsmeldung gibt es aber noch nicht. Als erste Neuzugänge stehen der 2,10 Meter große Center Mayika Lungongo (25, zuletzt beim letztjährigen Ligakonkurrenten SBB Baskets Wolmirstedt) und Luca Büürma (23, Forward) vom ASC Göttingen fest.

Eine neue Liga, vermutlich neue Leader – doch damit nicht genug der Veränderungen: Auch eine neue Heimspielhalle kommt auf die Eimsbütteler Fans zu. Während von Anfang an klar war, dass der bisherige Hotspot an der Hohen Weide für die künftigen Anforderungen zu klein ist, zerschlugen sich auch die Hoffnungen auf einen Umzug innerhalb des Stadtteils. Da das eigentlich vorgesehene Sportzentrum an der Hoheluft wegen der Brandschutzbestimmungen nicht rechtzeitig die behördliche Genehmigung erhielt, ziehen die Westhamburger nun südostwärts in die Sporthalle Wandsbek. In der im Normalfall gut 2000 Zuschauer fassenden Halle feierten vor rund zwei Jahrzehnten die BCJ Hamburg Tigers den Aufstieg in die Erste Bundesliga, seit 2013 ist die Arena Austragungsort des Final-Four-Turniers im Hamburger Basketball-Pokal. „Wir hoffen, Eimsbüttel auch in Wandsbek aufblühen zu lassen und freuen uns auf viele Fans aus ganz Hamburg, vor allem im Derby gegen Rist Wedel“, sagt Erfolgscoach „Süki“ Gencay, die höchstklassige Trainerin einer Basketball-Herrenmannschaft in Deutschland. Und auch finanziell ist die 2. Liga eine Herausforderung für den ETV Basketball. Zwar konnten per Crowdfunding 15.000 Euro gesammelt werden, ein Hauptsponsor wird jedoch nach wie vor gesucht.

ETV und das Coronavirus: Aufstieg in der WhatsApp-Gruppe

Die Regionalliga-Basketballer des Eimsbütteler TV sind am Ziel ihrer Träume, allerdings auf ganz und gar ungewollte Art und Weise. Wegen der derzeit alles bestimmenden Corona-Pandemie ist ihre Saison vorzeitig beendet – und damit Meisterschaft und Aufstieg in die Zweite Liga ProB perfekt.

Die Nachricht kam per WhatsApp. Über den allseits beliebten Messaging-Dienst verbreitete Sükran „Süki“ Gencay am Sonntag, den 22. März 2020 die frohe Kunde an ihr Team: Wir sind Meister! Meister in der Ersten Basketball-Regionalliga Nord und damit berechtigt zum Aufstieg in die BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB, die dritthöchste deutsche Spielklasse. Zuvor war die Trainerin selbst von der Ligaleitung per E-Mail über den wohl ungewöhnlichsten Meistertitel in der Geschichte der Regionalliga informiert worden. Aber was ist schon gewöhnlich in Zeiten des Coronavirus. In Zeiten einer Pandemie, die Tausende Menschenleben kostet und bei der der Sport gänzlich in den Hintergrund tritt.

„Es ist natürlich eine scheiß Situation“, gibt Headcoach Süki zu. „Es fehlt irgendwie DER Moment. Aber wir freuen uns trotzdem.“ Zu Recht! Mit 19:1 Siegen dürfen sich die Korbjäger aus dem Herzen Hamburgs als verdienter Meister fühlen, auch wenn sie theoretisch bei vier verbliebenen Spielen noch von der Tabellenspitze hätten verdrängt werden können. „Wir haben  schon ein bisschen gerechnet. Mit drei Siegen hätten wir am vorletzten Spieltag zu Hause gegen Königs Wusterhausen mit den eigenen Fans die Meisterschaft feiern können“, erklärt Gencay. Ein Samstagsspiel, 18.30 Uhr – ideale Voraussetzungen für eine rauschende Aufstiegsparty. Stattdessen nun der kontaktlose Jubel am Smartphone. Äußerst ärgerlich für engagierte Sportler, komplett bedeutungslos im Vergleich zu den derzeitigen Einschränkungen des täglichen Lebens und dem Existenzkampf vieler Corona-Betroffener.

Zur Erinnerung: Erst vor gut zwei Jahren hatte der ETV den Sprung in die Erste Regionalliga geschafft. Dass jetzt bereits der nächste Triumph folgt, ist angesichts der ambitionierten und teils zahlungskräftigen Konkurrenz nicht weniger als eine Sensation. „Der Sieg in Womirstedt Anfang Februar war ein Riesenschritt“, erinnert sich Süki an das 92:86 in der Höhle des Verfolgerlöwen. „Danach hab ich erste Gespräche mit dem Gesamtvorstand und der Zweiten Liga geführt, ob ein Aufstieg realistisch wäre.“ Auch das Team wurde offen und ehrlich informiert. Die Message: Wir wollen Meister werden, aber eine Aufstiegsgarantie kann keiner geben.

Die Gespräche mit dem Vorstand um Vereinschef Frank Fechner – selbst Stammgast bei den Heimspielen der ETV-Korbjäger – seien immer sehr offen gewesen, so Süki. „Man stand immer hinter uns und hat von Anfang registriert, welche Energie von den Basketballern investiert wurde.“ Das wurde jetzt mit der zugesagten Unterstützung beim Abenteuer ProB honoriert. „Allerdings war immer klar, dass wir halbwegs auf eigenen Füßen stehen müssen.“ Heißt: Der bereits vorhandene Sponsorenpool muss ausgebaut werden, erste positive Signale gibt es bereits. Bis zum 15. April 2020 müssen nun die Lizenzunterlagen eingereicht, finanziell und organisatorisch einige Schippen draufgelegt werden. Rund 20.000 Euro werden in die neue Spielstätte am Lokstedter Steindamm investiert, unter anderem in eine neue Korbanlage und eine Anzeigetafel. Im Sportzentrum Hoheluft finden rund 500 Zuschauer Platz, Mindestanforderung für die ProB. Bislang besuchten meist 200 bis 300 Fans die Spiele im Basketball-„Wohnzimmer“ an der Hohen Weide, Tendenz steigend.

„Die Halle war ein großes Thema bei den Planungen. Nach Wandsbek beispielsweise wollten wir auf keinen Fall. Ich bin sicher, dass die Leute auch an die Hoheluft kommen werden“, gibt sich Trainerin Gencay zuversichtlich. Folgerichtig wäre es, sahen die Eimsbütteler Freunde der gepflegten Korbjagd doch in der nun abgebrochenen Saison teils begeisternden Power-Basketball ihrer Lieblinge. „Die Jungs haben sich alle enorm entwickelt. Es ist eine Mischung aus gesammelter Erfahrung und einem tollen Zusammenhalt im Team. Jeder kennt seine Rolle“, lobt Gencay. Das bestätigt auch Tyseem Lyles, mit 25,8 Punkten im Schnitt mit Abstand bester Werfer der gesamten Liga: „Die anfänglichen Schwierigkeiten haben uns noch näher zusammengebracht. Alle haben hart gearbeitet und gemerkt: Wenn jeder seinen Job macht, können wir alles erreichen.“ Der überragende US-Guard aus Brooklyn trug mit Ex-Profi Vidmantas Uzkuraitis (35; mit 22 Punkten pro Spiel zweitbester Regionalliga-Score) das Team im Angriff meist auf seinen Schultern und wurde wenig überraschend zum Spieler des Jahres in der Ersten Regionalliga Nord gewählt. Coach des Jahres wurde ebenso erwartungsgemäß Sükran Gencay, Uzkuraitis wurde European Player of the Year und landete ebenso wie Tyseem  im Allstar Team. Außerdem wurde Marcel  Hoppe ins All-Domestic Players Team gewählt.

Denn Youngster Marcel Hoppe (22; 15,9 Punkte) steigerte sich extrem im Vergleich zur Vorsaison, andere im Team taten es ihm gleich. Das Firepower-Duo Ty und Vid soll natürlich auch in der kommenden Saison das Eimsbütteler Team anführen, dann unter anderem im Lokalderby gegen den SC Rist Wedel. Die Chancen stehen offenbar gut, ihr Verbleib in Hamburg sei „sehr wahrscheinlich“, so Süki. Überhaupt solle der Kern der Mannschaft gehalten, das Team nur punktuell verstärkt werden: „Die verstehen sich alle super. Das sind einfach tolle Jungs!“

Aber all das ist noch weit weg. Erst mal gilt es, die wohl größte Krise in der deutsche Nachkriegsgeschichte zu überstehen. Damit die nächsten Erfolge nicht über WhatsApp vermeldet werden müssen, sondern auf dem Spielfeld gefeiert werden können.

Christian Jeß